Archive for the ‘Outdoor’ Category

Frühlingserwachen

Samstag, Februar 27th, 2010

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Es wurde Zeit, den Bus auszuräumen: Snowboard raus, Kajak rein. Schneeschmelze und Regen hatten für volle Bäche gesorgt und rechtzeitig zum Einstieg in Gemünden zeigte sich die Sonne bei Frühlingstemperaturen. Was will man mehr? Der Simmerbach (unter Paddlern auch Kellenbach genannt) gräbt sich mit einem ganz netten Gefälle durch den Soonwald-Hauptkamm und erwärmt das Paddlerherz zur Schneeschmelze oder nach regenreichen West-Tiefs mit anspechendem, nicht zu schwerem Wildwasser in einem schönen Waldtal - gute Surfwellen inklusive.

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Er entspringt in etwa 500 m Höhe im Hunsrück bei Wiebelsheim. Der Oberlauf von Simmern bis Gemünden ist relativ einfach, dafür landschaftlich eindrucksvoll. Es ist ein Wiesenbach ohne besondere Schwierigkeiten, vereinzelt muß mit Baum- und Strauchhindernissen, Stacheldraht und Wehren gerechnet werden.

Der eigentliche Kellenbach bietet zwischen Gemünden und Simmertal ansruchsvolles Wildwasser bis WW III. Der Lützelsoondurchbruch ist hier besonderes zu erwähnen. Fahrbar im Winter und nach starken Regenfällen. Der Oberlauf zwischen Simmern und Gemünden ist meist bis Mitte April fahrbar.

Pegel in Gemünden und Kellenbach (alte Wohnwagenfabrik), fahrbar ab 100 cm, guter Wasserstand zwischen 120 und 140 cm, Tel.-Ansage 06765-7856.

Vor einer Befahrung oberhalb Simmern wird abgeraten.

KM 33 Kreisstadt Simmern
KM 17 Wehr Gemünden, gute Ein-und Aussatzstelle es folgen 3 Wehre
KM 13 Anzenfelder Mühle (Sägewerk), Zunahme der Schwierigkeiten
KM 12 Lützelsoondurchbruch auf 500 m WW III, danach nehmen die Schwierigkleiten ab
KM 10 Königsau, Wehr, bei HW starker Rücklauf
KM 9 Kellenbach, guter Ausstiegspunkt für die Strecke Gemünden-Kellenbach
KM 3 Heinzenberg, 3 Meter-Wehr, bei HW Vorsicht!
KM 1 Wehr mit starkem Rücklauf, Brücke Martinstein
KM 0 Mündung in die Nahe, Weiterfahrt auf der Nahe bis Martinstein.

Teams im Fluss - Sommerimpressionen

Freitag, August 28th, 2009

Die Methode Outdoor-Training beinhaltet in erster Line folgenden Sachverhalt: Sie findet draußen statt! Je nach Wetterlage kann die Aktivität nun als Herausforderung gesehen werden - oder das sprichwörtliche Kaiserwetter lädt ganz einfach ein zum unbeschwerten Genießen. Im Rahmen von Teamentwicklung bietet die Methode Outdoor-Training und hier insbesondere das Medium Wasser vielfältige Möglichkeiten, ein anderes Lernen zu erproben - direkt und handlungsorientiert. Hier gilt es, Neuland aus einer anderen Perspektive zu entdecken  und dabei sich selbst und das Team zu erleben. Gelegentliche Kenterungen inklusive. Hier einige Impressionen der letzten Wochen und ein paar Tips für die nächste Tour…

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Die Mosel bietet auf mehreren Etappen eine der schönsten Kanuwanderstrecken Deutschlands. Die Strecke von Nehren nach Klotten führt durch Cochem, einer schönen Kleinstadt mit der alles überragenden Reichsburg. Auf insgesamt 19 km windet sich die Mosel durch Wald und Weinberge: Canadierfahrer genießen vielfältigste Eindrücke von Natur und Kultur des Mosellandes - aus der Flussperspektive versteht sich.

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Die Lahn, die unweit der Mosel bei Koblenz in den Rhein mündet, gilt ebenfalls unter Paddlern als eines der besten Reviere zum Wasserwandern. Perfekt auch für ein Kanu-Team-Training mit Auszubildenen des GEA Konzerns. Zielsetzung war die Integration neuer Auszubildenden in ein bestehendes Team bzw. einen bestehenden Teamentwicklungsprozess, sowie das Training von Schlüsselqualifikationen, die im Rahmen der Ausbildung eine Rolle spielen. Das Motto hieß Teamwork im Boot - und auf dem Land.

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Der Glan: Kurvenreich und eng, mit abschnittsweise flotter Strömung, gespickt mit verblockten Stellen, in der nur schmale Durchfahrten zwischen den Felsen für Boot und Paddler bleiben, das ist der Charakter des Glans. Unser Hausbach sozusagen, der auf insgesamt 18 km eine abwechslungsreiche Tagestour mit vielen Herausforderungen und Sehenswürdigkeiten bietet. Die Einstiegsstelle befindet sich in Medard, Ausstieg in Odernheim. In Meisenheim am Glan lohnt sich der Besuch der malerischen historischen Altstadt.

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Entschleunigen: Im Fluss sein

Mittwoch, Januar 14th, 2009

Work-Life-Balance aktiv

Die Location: Spätsommer in einer Schweizer Urlandschaft des Kantons Graubünden.

Das Ziel: Auszeit nehmen in der Natur, Entschleunigen und eigene Stressmuster erkennen.

Die Fragen: Wie gehe ich mit Stress um? Auf welchem Stresslevel befinde ich mich? Was macht der Stress mit mir? Welche Ressourcen besitze ich, um den Stress zu kompensieren? Was gehört zu einer gesunden Work-Life-Balance? Welche Rolle spielt die Arbeitswelt und was kann das Unternehmen für die Führungskräfte und Mitarbeiter tun, um langfristig ein effizientes Gesundheitsmanagement zu etablieren?

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Die Metapher: Wildwasser im dritten bis vierten Grad, anspruchsvolle, wilde Passagen und ruhige Abschnitte zum Entspannen, eingerahmt in der grandiosen Schlucht des Vorderrheins.

Intensives Erleben: meine Mitte finden, Balance halten, den Wellen Standhalten, im Fluss sein, mit der Strömung arbeiten, sich treiben lassen dürfen, Paddeln müssen, Ruhezonen finden, Kehrwasser suchen, neu orientieren…

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